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Gartenhäuser und ihre Dachformen

Gartenhäuser und ihre Dachformen

Ferienhaus maßgefertigt

Ein Gartenhaus kann einige praktisch Zwecke erfüllen. Man kann es als überdachten Sitzplatz nutzen, wenn das Wetter nicht so gut ist und man dennoch draußen sein möchte. Vor allem für Grillpartys oder lange Sommernächte ist es praktisch, wenn man nicht ins Haus gehen will, nur weil es kühler wird. Viele Menschen nutzen ein Gartenhaus auch ganzjährig zum Verweilen. Natürlich kann es aber auch als Stellplatz und Lagerort für Werkzeuge und Gartengeräte dienen. Oder aber auch als geschützter Ort zum Überwintern von Gartendeko, Terrassenmöbeln und vielem anderen. Wie bei Häusern auch, gibt es bei Gartenhäusern verschiedene Dachformen. Alle haben unterschiedliche Eigenschaften sowie Vorteile oder Nachteile. Darauf möchten wir hier kurz eingehen.


Der Klassiker: Das Satteldach


Das Satteldach ist wohl eine der Dachformen, die am weitesten verbreitet sind. Es ist quasi das klassische „Spitzdach“ mit spitz zulaufenden Schenkeln und Dachüberstand. So wie ein Kind ein Hausdach malen würde. Diese Dachform hat quasi keine Nachteile, außer dass es unter Umständen zu hoch wird und im Garten zu wuchtig wirkt. Hier kann man sich aber Abhilfe schaffen, in dem man den sogenannten Neigungswinkel variiert. Je kleiner der Winkel, desto spitziger das Dach. Mit einem großzügigen Dachüberstand schafft man sich an allen 4 Wänden einen Schutz nach oben.

 


Das Pultdach – gerade aber mit gestalterischem Spielraum


Ein Pultdach ist eine Variante des Flachdachs, nur dass die beiden Seiten unterschiedlich hoch sind. So kann über die richtige Baurichtung erreicht werden, dass der Regen perfekt in die gewünschte Richtung abfließt. Außerdem bietet das Flachdach die Möglichkeit, es mit einem Dachgarten oder einer Begrünung zu versehen. Flachdächer und Pultdächer sind etwas aufwändiger abzudichten, deshalb meistens auch etwas teurer als klassische Dächer.

 


Das Walmdach – Ein Dach mit vielen Namen


Dachformen von Gartenhäusern

Ein Walmdach ist unter vielen verschiedenen Namen bekannt. Unter anderem als holländisches Dach, Walbendach, Schopfdach oder Haubendach. Die Bezeichnung ist je nach Region etwas anders. Das Walmdach ist ein klassisches „Viereck-Dach“. In gewisser Weise ist es eine Kombination aus Satteldach und Zeltdach. Mit dem sogenannten Zeltdach hat das Walmdach die Dachschrägen an allen 4 Seiten gemeinsam. Den Dachfirst hat es mit dem Satteldach gemeinsam. Ein Walmdach hat keine Giebelwände und ist daher ein sehr robustes Dach gegen Wind und Wetter. Mit einem Dachvorsprungs kann es ähnlich wie der Dachüberstand beim Satteldach alle 4 Seiten des Hauses schützen. Leider ergibt sich durch die Form des Daches ein geringer Raum im Inneren. Es ist also wenig geeignet für eine zweite Etage wie einen Dachboden. Dies hat jedoch auch Vorteile, denn dadurch ergibt sich ein insgesamt höherer Raum im Inneren, auch wenn keine 2. Etage möglich ist. Oft kommt das Walmdach bei schön gestalteten Gartenpavillons zum Einsatz, wo es maßgeblich für das Design ist.

 


Das Pagodendach – die verspielte Variante


Diese Dachform ist eher selten, aber dafür sehr auffällig. Sie ist vor allem im asiatischen Raum verbreitet und erinnert uns deshalb beim Anblick immer auch direkt an asiatische Tempelanlagen. Hauptsächlich findet sich diese Dachform bei Gartenhäusern und Pavillons wieder, die einen achteckigen oder sechseckigen Grundriss aufweisen. Dennoch sind natürlich auch andere Grundrisse prinzipiell möglich. Ursprünglich war das Pagodendach eine mehrstufige Dachform, bei der mehrere Aufbauten und Dächer aufeinander aufgesetzt waren. Mittlerweile hat sich der Begriff aber für zeltartige, nach innen gewölbte Dächer mit „Spitze“ in der Mitte eingebürgert. Pagodendächer werden hauptsächlich wegen ihrer tollen, exotischen Optik gewählt. Dennoch sind sie sehr stabil. In der Regel werden sie ohne Dachüberstand gebaut, weshalb sie wenig Schutz der Hauswände bieten.
 

Das Tonnendach – Außergewöhnlich aber urig


 Das Tonnendach hat, wie es der Name verrät, die Form einer liegenden aufgeschnittenen Tonne. Es ist also quasi ein halbrundes Dach. Es verfügt deshalb auch nicht über einen Dachfirst wie ein klassisches Satteldach. In der ursprünglichen Form war das Tonnendach eine 50% durchgeschnittene Tonne, was leider sehr unschön wirkte. Mittlerweile werden aber kleinere Kreissegmente gebildet, was weitaus eleganter wirkt. Oft harmoniert das Tonnendach optisch sehr gut mit den Proportionen des Gartenhauses. Besonders praktisch ist bei dieser Dachform, dass es problemlos mit Überstand gebaut werden kann. Ein Tonnendach ist durch die runde Form sehr stabil gegen Wind und Wetter.
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